eKOS bietet die Möglichkeit, Anträge für Leistungen aus dem Bereich der Untersuchungen
elektronisch zu erfassen. Die Anträge werden zwecks Bewilligung an den zuständigen Träger
weitergeleitet und können im Falle einer Bewilligung durch einen berechtigten Leistungserbringer übernommen werden.
Wording
eBS vs. eKOS
Die fachlich korrekte Bezeichung des Service ist eKOS - "elektronisches Kommunikationsservice".
Aus historischen Gründen wird das Service schnittstellenseitig als "eBS" (elektronisches Bewilligungs- und Antragsservice)
bezeichnet.
Als Anzeigetext in der Vertragspartner-Software ist folgendes Wording zu verwenden:
- Kurztext: eKOS
- Langtext: elektronisches Kommunikationsservice
Bewilligungsakt vs. Antrag
Die Funktionen zur Erfassung und Abfrage retournieren das Objekt bewilligungsakt.
Auf der Benutzer-Oberfläche der Software ist das Wording "Antrag" zu verwenden.
Antragstyp vs. Leistungsart
Auf der Benutzer-Oberfläche der Software ist anstatt "Antragstyp" das Wording "Leistungsart" zu verwenden.
Rechte
Mittels der Funktion
getBerechtigungen() aus dem BASE Service ist es möglich, die Rechte des
Vertragspartners abzufragen.
Funktionsrechte
eKOS unterscheidet folgende drei Rechte:
- EBS.CORE
- EBS.ANTRAG
- EBS.UEBERNAHME
Funktionen |
benötigte Rechte |
Fehlermeldung bei Aufruf ohne den benötigten Rechten |
Antrag stornieren
Auf Evidenzmeldung antworten
Antrag mittels Code abfragen
Eigene Anträge abfragen
Anlagen eines Antrags herunterladen
eKOS relevante Träger abfragen
eKOS Servicestatus abfragen
Terminvereinbarung widerrufen
Antragstypen ermitteln
Mammographie-Indikationen ermitteln
Verordnungskatalogdaten abfragen
|
EBS.CORE |
AccessException.MISSING_EBS_CORE |
Administrative Antragsdaten prüfen
Antragserfassung durch den Verordner
Originalverordner-VPNR prüfen
Nacherfassung durch einen anderen Vertragspartner
|
EBS.CORE EBS.ANTRAG |
AccessException.MISSING_EBS_ANTRAG |
Terminvereinbarung für einen Antrag bekanntgeben
Leistungen eines Antrags übernehmen
Leistungsübernahme eines Antrags widerrufen
|
EBS.CORE EBS.UEBERNAHME |
AccessException.MISSING_EBS_UEBERNAHME |
Antragstyp-Rechte
Zusätzlich werden für die
Verwendung der verfügbaren Antragstypen folgende Rechte
unterschieden:
Mittels der im Kapitel
Dynamische Ermittlung von Parameterwerten des
e-card-Regelwerks angeführten Funktion
antragstypenErmitteln()
können alle verfügbaren Antragstypen abgefragt werden (inkl. der Information, welche Rechte
für die Verwendung des jeweiligen Antragstyps notwendig ist).
Wird ein Antragstyp verwendet, zu dem der Vertragspartner nicht das passende Recht besitzt, wird keine
AccessException retourniert, sondern die Fehlermeldung CL-2090045 (eBSInvalidParameterException.ANTRAGSTYP_INVALID2).
Das Recht EBS.U2 dient zur Nutzung der Antragstypen ROET und ROEU. Da die Leistungsarten Röntgen und Sonographie,
sowie Röntgentherapie derzeit in eKOS noch nicht freigeschalten sind, hat das Recht EBS.U2 aktuell noch keine
Auswirkung.
Informationen zum Start des Pilotbetriebs und flächendeckenden Rollout der U2-Leistungsarten können beim SVC
Partnersupport erfragt werden.
Dynamische Ermittlung von Parameterwerten des e-card-Regelwerks
Für das Service relevante Parameterwerte des e-card-Regelwerks müssen dynamisch mindestens einmal pro
Dialog mit den angebotenen Methoden ermittelt werden:
Liste aller Fachgebiete |
FDAS-Methode: getFachgebiete() |
Liste aller Fachgebiete mit Konsultationsrecht für die angemeldete Ordinationsadresse und den
gemeldeten Tätigkeitsbereich |
BASE-Methode: getFachgebieteByOrdId() |
Liste aller Krankenversicherungsträger, die am e-card-System teilnehmen
|
FDAS-Methode: getSVTs() |
Liste der Staaten |
FDAS-Methode: getStaatenISO3166alpha2() |
Liste der Antragstypen |
eKOS-Methode: antragstypenErmitteln() |
Liste aller Krankenversicherungsträger, die an eKOS teilnehmen (inkl.
Information zu unterstützten Antragstypen) |
eKOS-Methode: abfragenEbsRelevanteTraeger() |
Liste der Indikationen zur diagnostischen Mammographie |
eKOS-Methode: mammographieIndikationenErmitteln() |
Online-/Offline-Status
Ob eine Verbindung für ein bestimmtes Service zum e-card System besteht, sollte im Normalbetrieb
NICHT abgefragt werden!
Die Abfrage sollte nur durchgeführt werden um festzustellen, ab wann das Service
wieder online ist, sofern zuvor Verbindungsprobleme aufgetreten sind.
Die empfohlene Frequenz für die Abfragen liegt in diesem Fall bei > 1 Minute.
Die Abfrage ist über eine REST-Schnittstelle durchzuführen:
GET https://services.ecard.sozialversicherung.at/<service-name>/<versionsnummer>/status
(PROD-Instanz)
bzw. GET
https://services-a.ecard-test.sozialversicherung.at/<service-name>/<versionsnummer>/status
(VPSWH-Instanz)
Ist der Server erreichbar, wird die Response HTTP 200 retourniert. Im Offline-Fall wird keine Response
retourniert.
SV-Nummer vs. e-card CardToken vs. EKVK-Daten
Bei eKOS Funktionen mit Kartenunterstützung gibt es folgende Eingabevariante zur Identifikation des Patienten:
- SV-Nummer und/oder e-card Cardtoken oder EKVK-Daten
Der e-card CardToken (
SV-Signaturtoken mit e-card) kann mittels REST-Schnittstelle vom GINO angefordert
werden.
Die Dokumentation des REST-Service zur Kommunikation mit dem Kartenleser ist zu finden unter:
Swagger Doku Kartenleser.
Bei der Anmeldung des Patienten kann in Abhängigkeit davon, ob eine e-card vorhanden ist, ein
e-card CardToken (SV-Signaturtoken mit e-card) oder ein o-card CardToken (SV-Signaturtoken mit Admin-Karte)
ausgestellt werden.
Das ausgestellte CardToken kann anschließend in den Funktionen der jeweiligen Services anstelle einer
(gesteckten) e-card verwendet werden.
Der CardToken kann je nach Service für eine bestimmte Dauer nach Ausstellung genutzt werden.
In der Regel ist ein ausgestellter CardToken für 10 Stunden verwendbar.
Welcher CardToken vom jeweiligen Service unterstützt wird, ist bei den Services selbst definiert.
In
eKOS wird
nur der
e-card CardToken unterstützt.
Für die Angabe innerhalb der Funktionen gilt:
SV-Nummer und/oder e-card CardToken oder EKVK-Daten
Darunter fallen folgende eKOS Funktionen:
- pruefenAdministrativeAntragsdaten()
- erfassenVerordnerAntrag()
- nacherfassenAntrag()
Ein SV-Patient kann mittels SV-Nummer oder mittels e-card CardToken angegeben werden. Werden beide Parameter
angegeben, muss die SV-Nummer zum Patienten gehören, dessen e-card zur Ausstellung des e-card CardToken verwendet wurde.
Ein EKVK-Patient muss mittels den EKVK-Daten angegeben werden. Eine
Angabe der EKVK-Nummer gemeinsam mit der SV-Nummer oder einem e-card CardToken ist nicht zulässig.
Prinzipielle Erklärungen und Ablauf für die Verwendung von eKOS:
Prinzipieller Ablauf
eKOS stellt aktuell die Erfassung von Anträgen für Untersuchungen zur Verfügung.
Darin enthalten sind folgende Antragstypen:
Codewert |
Anzeigetext |
Kurztext |
CT |
Computertomographie |
CT |
HUM |
Humangenetische Untersuchungen |
HUM |
KDM |
Knochendichtemessung |
KDM |
KPD |
Klinisch-psychologische Diagnostik |
KPD |
MR |
Magnetresonanztomographie |
MR |
NUK |
Nuklearmedizinische Untersuchungen |
NUK |
ROET |
Röntgen-Therapie |
RÖ-T |
ROEU |
Röntgen/Sonographie |
RÖ/SO |
Standardfall:
Im Zuge einer ärztlichen Untersuchung wird festgestellt, dass der Patient eine der oben
angeführten Untersuchungen benötigt.
Der Vertragspartner erfasst, sofern er die notwendigen Berechtigungen zur Verwendung des gewünschten
Antragstypen besitzt, als Verordner einen Antrag auf bestimmte Leistungen für den Patienten.
Der Antrag wird im e-card System gespeichert und dabei gemeinsam mit der SV-Nummer bzw. der EKVK-Nummer (Kennnummer
der Karte - Feld 8 auf der EKVK) ein eindeutiger Code erzeugt. Die
Kombination aus Code und SV- bzw. EKVK-Nummer dient als
eindeutiger Schlüssel um auf die Antragsdaten zuzugreifen.
Zusätzlich wird bereits bei der Erstellung eine druckbare Information zur Zuweisung erzeugt.
Der erzeugte Antrag wird an den zuständigen KV-Träger (der KV-Träger des Patienten) zwecks
Bearbeitung weitergeleitet. Der KV-Träger beantwortet den Antrag. Dabei stehen für die Leistungen folgende
Möglichkeiten zur Auswahl:
- bewilligt
- abgelehnt
- geändert bewilligt
- bewilligungsfrei
Hinweis: Die Leistungsstatuswerte "bewilligt", "bewilligungsfrei" und "geändert
bewilligt" werden nur bei
Einsichtnahme in den Antrag durch den elektronisch verknüpften Verordner angezeigt. Bei Einsichtnahmen
in einen
bereits beantworteten Antrag durch einen anderen Akteur (z.B. durch den Leistungserbringer) werden
stattdessen die
Leistungsstatuswerte "freigegeben" (anstelle von "bewilligt"/"bewilligungsfrei") bzw. "geändert
freigegeben" (anstelle von "geändert bewilligt") angezeigt.
Es gibt im Gegensatz zu ABS keine zeitliche Vorgabe innerhalb derer ein eKOS Antrag
durch den KV-Sachbearbeiter bearbeitet werden muss.
Wurde der Antrag durch den KV-Träger beantwortet und ist mindestens eine der beantragten Leistungen
"bewilligt",
"bewilligungsfrei" oder "geändert bewilligt", kann der Antrag durch einen Leistungserbringer übernommen
werden.
Der Verordner wird bei Einlangen der Antwort durch das e-card System verständigt.
Wurde bei der Erfassung angegeben, dass der Patient ebenfalls eine Verständigung erhalten
will, wird dieser entsprechend informiert (per SMS bzw. E-Mail).
Hinweis: Bei der Erfassung ist zwingend anzugeben, ob der Patient eine Verständigung wünscht.
Bei Anträgen für SV-Patienten ist eine Verständigung per
SMS und/oder E-Mail möglich, wobei die SMS-Zustellung nur für österreichische Nummern
zulässig ist. Bei Anträgen für EKVK-Patienten ist eine Verständigung nur
per E-Mail möglich.
Der Patient kann jederzeit nach Ausstellung des Antrags zu einem beliebigen Leistungserbringer gehen.
Mittels Antragscode
und SV- bzw. EKVK-Nummer erhält dieser Zugriff auf die
Antragsdaten. Somit ist es dem Leistungserbringer
möglich, den aktuellen Status des Antrags einzusehen. Solange noch keine Beantwortung vorliegt, kann
weder eine
Terminvereinbarung bekannt gegeben werden, noch eine Übernahme
durchgeführt werden.
Wurde der Antrag beantwortet und dabei mindestens eine Leistung zur Erbringung freigegeben,
hat der Leistungserbringer folgende Möglichkeiten:
- Bekanntgabe einer Terminvereinbarung
Sofern aktuell keine Termine für die Leistungserbringung frei sind, kann der Leistungserbringer
eine Terminvereinbarung bekanntgeben. Dabei wird nur bekanntgegeben, dass ein Termin ausgemacht wurde,
nicht der Termin selbst. Durch die Terminvereinbarung sehen andere Leistungserbringer, dass
für den Antrag bereits ein Termin vereinbart wurde.
Eine Terminvereinbarung gilt jedoch nicht als Antragsreservierung; d.h. eine Leistungsübernahme
durch einen anderen Vertragspartner ist auch trotz bestehender Terminvereinbarung möglich.
- Leistungserbringung und Melden der Übernahme
Der Vertragspartner erbringt die Leistung und meldet dem e-card System die Übernahme
(Kennzeichnung der Leistungserbringung).
Die Leistungsübernahme kann unabhängig von einer Terminvereinbarung erfolgen.
Abweichungen zum Standardfall:
Der verordnende Arzt stellt die Verordnung nicht elektronisch aus.
Der Verordner untersucht einen Patienten und stellt fest, dass dieser weitere Untersuchungen benötigt.
Der Antrag wird jedoch in diesem Fall nicht durch den
Verordner elektronisch im e-card System erfasst, sondern nur per Zuweisungsschein papierschriftlich erstellt.
Der Patient kann in diesem Fall entweder
- zu einem anderen Vertragspartner gehen um den Antrag elektronisch nacherfassen zu lassen.
- den Antrag selbst über "MeineSV" nacherfassen.
- zum KV-Träger gehen um den Antrag von einem Sachbearbeiter nacherfassen zu lassen.
Eine Nacherfassung durch einen anderen Vertragspartner wird in der Regel durch einen Leistungserbringer
vorgenommen; d.h. der Patient geht mit der Verordnung zum leistungerbringenden Institut bzw. Arzt seiner
Wahl. Dort wird der Antrag für den Patienten elektronisch nacherfasst.
Prinzipiell hat jeder Vertragspartner mit dem Recht EBS.ANTRAG die Möglichkeit, einen
papierschriftlichen Antrag für einen Patienten nachzuerfassen, sofern er die notwendigen
Berechtigungen zur Verwendung des gewünschten Antragstypen besitzt.
Beispiel: Bei Ausstellung der papierschriftlichen Verordnung durch einen Facharzt kann
die Nacherfassung auch durch den Hausarzt vorgenommen werden, sofern dieser die entsprechenden Rechte hat.
Hinweis: Bei einer Nacherfassung erfolgt die Überprüfung, ob der Originalverordner zur Ausstellung der
papierschriftlichen Verordnung zum Verordnungsdatum berechtigt gewesen wäre. Zusätzlich
erfolgt eine Überprüfung des ursprünglichen Verordnungsdatums. Die Nacherfassung einer papierschriftlichen
Verordnung ist nur immerhalb eines Monats zulässig.
Bei der Nacherfassung muss der Originalverordner angegeben und die Original-Verordnung als
eingescanntes
Attachment hinzugefügt werden. Der Antrag wird, wie im Standardfall, im e-card System gespeichert und an den
zuständigen
KV-Träger übermittelt.
Beim Einlangen der Antwort wird bei nacherfassten Anträgen der nacherfassende Vertragspartner
informiert (sowie der, bei der Erfassung angegebene Verordner, sofern dieser im e-card System
identifiziert werden konnte um ihn an den Antrag zu koppeln). Die Verständigung des Patienten
per SMS bzw. E-Mail wird äquivalent zur aktuellen Erfassung nur vorgenommen, wenn dies bei der
Antragserfassung entsprechend erfasst wurde.
Bei der Abfrage eines Antrages wird die Information mitgeliefert, ob der Antrag durch einen
Vertragspartner, den Patienten oder den KV-Sachbearbeiter erfasst wurde.
Der KV-Träger kann aufgrund der übermittelten Antragsdaten den Antrag nicht beantworten.
Der Antrag wird an den zuständigen KV-Träger übermittelt. Dort wird der Antrag durch einen
Sachbearbeiter anhand
der im Antrag enthaltenen Daten bearbeitet. Reichen diese Daten nicht zur Entscheidungsfindung aus, hat der
Sachbearbeiter die Möglichkeit, den Antrag in den Status "In Evidenz" zu setzen und damit weitere
Informationen anzufordern.
Wird der Antrag in den Status "In Evidenz" gesetzt, werden über das e-card Messaging der
Erfasser, sowie der Verordner
informiert. In diesem Fall enthält der Antrag bei der Abfrage der Detaildaten das Objekt
Evidenzdaten, in dem die
Evidenzmeldung mit der entsprechenden Fragestellung durch den KV-Träger enthalten ist.
Jeder Vertragspartner, der Zugriff auf den Antrag hat (Antragscode und SV- bzw. EKVK-Nummer bekannt),
kann auf die Evidenzmeldung antworten. Somit kann auch ein zukünftiger Leistungserbringer auf die
Evidenzmeldung antworten.
Hinweis: Die Beantwortung ist auch durch den Patienten über "MeineSV" möglich.
Die Beantwortung ist mittels der Übermittlung einer Freitext-Antwort und/oder Attachments
möglich.
Hinweis: Jede Antwort wird den Evidenzdaten hinzugefügt und ist bei Abruf der Antragsdaten
einsehbar.
Das Senden der Antwort ist nur möglich, solange der Status des Antrags "In Evidenz" ist. Wechselt der
Antrag in den Status "Beantwortet", ist keine Übermittlung von Antworten mehr möglich. Die bereits
vorhandenen Evidenzdaten verbleiben jedoch im Antrag.
Informationen zur Antragserfassung
Antragstypen und unterstützte KV-Träger
Mittels der im Kapitel
Dynamische Ermittlung von Parameterwerten des
e-card-Regelwerks angeführten Funktionen können u.a. eKOS relevanten KV-Träger, sowie
eKOS Antragstypen ermittelt werden.
Die Liste der Antragstypen enthält u.a. folgende Informationen:
- Codewert
- Anzeigetext
- Kurztext
- Information, welches Recht benötigt wird
Die Liste der relevanten KV-Träger enthält folgende Informationen:
- Codewert des KV-Trägers
- Liste von Antragstypen, die von diesem KV-Träger unterstützt werden
Die Auswahlliste der Antragstypen, die in der Software angezeigt wird, soll abhängig
von den Rechten des angemeldet Vertragspartner eingeschränkt werden. (Die Rechte eines Vertragspartners können
mit der BASE-Funktion
getBerechtigungen() abgefragt werden.)
Durch die Verwendung der retournierten Werte aus der Liste der eKOS relevanten KV-Träger können
zusätzliche Einschränkungen bzw. Prüfungen vor der Erfassung durchgeführt werden.
Man unterscheidet zwischen der aktuellen Antragserfassung und einer Nacherfassung
Die aktuelle Erfassung ist nur durch den Verordner selbst möglich:
Der Vertragspartner der Erstellung wird automatisch als Verordner des
Antrags gespeichert.
Der Verordner benötigt zur Erfassung das Recht EBS.ANTRAG und je nach ausgewähltem
Antragstyp das spezifische Antragstyp-Recht.
Bei der aktuellen Erfassung muss ein Fachgebiet angegeben werden. Es werden nur Fachgebiete
unterstützt, zu denen der Vertragspartner mit dem Standort des aktuellen Dialogs
einen kurativen Vertrag besitzt. Im Zuge der Erfassung wird geprüft, ob laut des
leistungszuständigen KV-Trägers des Patienten das angegebenen Fachgebiet für den
gewählten Antragstypen zur Erfassung zulässig ist.
Ist das Fachgebiet zulässig und es handelt sich um einen passenden Vertrag zum
leistungszuständigen KV-Träger des Patienten, erfasst der Vertragspartner den Antrag mit
dem Partnerstatus "Vertragspartner" laut eKOS.
Ist das Fachgebiet zulässig und handelt es sich um keinen passenden Vertrag zum
leistungszuständigen KV-Träger des Patienten, erfasst der Vertragspartner den Antrag mit
dem Partnerstatus "Wahlpartner" laut eKOS. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der
KV-Träger des Patienten Wahlpartnererfassungen zulässt.
Hinweis: Der Partnerstatus hat Auswirkungen auf die Angabe-Bedingungen bei einigen Parametern. So
darf z.B. der Parameter
Empfohlen im Objekt CtDaten nicht angegeben werden, wenn kein passender Vertrag vorliegt
(Wahlpartner).
Die Nacherfassung eines Antrags ist nur für Vertragspartner ungleich dem Verordner möglich
(als VPNR des Originalverordners kann nicht die eigene VPNR verwendet werden).
Der nacherfassende Vertragspartner benötigt zur Erfassung das Recht EBS.ANTRAG und je nach
ausgewähltem Antragstyp das spezifische Antragstyp-Recht.
Der nacherfassende Vertragspartner ist nicht der Verordner.
Ein anderer Vertragspartner erfasst aufgrund der vorliegenden
Papierverordnung den Bewilligungsantrag elektronisch nach. Diese muss als Attachment mitübermittelt
werden.
Der Originalverordner muss bei der Nacherfassung entweder
mittels VPNR oder mittels Angabe der Personen- und Adressdaten angegeben werden.
Eine Nacherfassung ist nur möglich, wenn der Originalverordner zur Ausstellung der Verordnung
(fachlich) berechtigt war.
Bei der Antragserfassung sind die gewünschten Leistungen zu erfassen.
Innerhalb eines Antrags muss mindestens eine Leistung angegeben werden. Es können max. zehn Leistungen
mittels eines Antrags erfasst werden.
Die gewünschten Leistungen eines Antrags können entweder mittels eines Leistungskatalogs
gewählt oder mittels Freitext angegeben werden.
Der jeweils zu verwendende Leistungskatalog kann im Zuge der Antragserfassung durch die Prüfung der
administrativen Daten
jeweils aktuell abgerufen werden. Alternativ ist es auch möglich, den Leistungskatalog explizit zu
ermitteln und selbst in der Software aufzubereiten.
Siehe hierzu den Abschnitt
Informationen zur Katalogabfrage.
Wird eine Leistung mittels Freitext angegeben (d.h. nicht mittels einer der Leistungen im Leistungskatalog),
muss zwingend der Grund für die Freitextangabe angegeben werden.
Indikationsangabe zur diagnostischen Mammographie (Röntgen/Sonographie)
In der Katalogleistung existiert das Feld "Indikationsangabe".
Dieses kann aktuell nur den Wert "M" annehmen und ist nur bei Anträgen des Antragstyps "Röntgen/Sonographie" relevant.
Ist bei einer Katalogleistung dieses Feld mit "M" versorgt, bedeutet dies, dass die Angabe des
Indikationsobjektes möglich ist.
Das Indiaktionsobjekt ist Bestandteil des entsprechenden Antragsdatenobjektes (
RoeuAntragsdaten).
Das Indiaktionsobjekt darf nur dann angegeben werden, wenn mindestens eine Katalogleistung im Antrag angegeben wurde, bei
der das Feld "Indikationsangabe" gleich "M" ist.
Zusätzlich gelten noch folgende Bedingungen bzgl. optionaler oder Pflichtangabe des Indiaktionsobjekts:
- muss angegeben werden, wenn es sich um eine Patientin handelt und eine aktuelle
Erfassung vorgenommen wird
- kann angegeben werden, wenn es sich um einen Patienten handelt oder eine
Nacherfassung vorgenommen wird
Wird die Indikation angegeben, so gilt diese für
alle Leistungen innerhalb eines Antrags, die
mittels Katalogleistung erfasst wurden, bei denen Indikationsangabe gleich "M" ist.
Dem Antrag können Attachments hinzugefügt werden.
Die Attachments selbst sind als ZIP-Archiv mittels MTOM anzugeben. Die Summe aller Dateien im ZIP-Archiv
(ungepackt) darf dabei max. 3 MB (3245728 Byte / 3,095 MByte) groß sein, keine Unterverzeichnisse
besitzen und max. 10 Dateien enthalten.
Erlaubte Dateiextensions sind: bmp, jpeg, jpg, png, gif, tiff, tif, pdf und xml.
Das ZIP-Archiv muss mit UTF-8 Encoding erstellt werden.
Generelle Informationen hinsichtlich der Übermittlung des Anhangs (SOAP-Attachment mittels
MTOM) siehe Abschnitt "Attachments" in
Overview.
Zusätzlich zum ZIP-Archiv ist das Objekt
AttachmentInfo anzugeben. Dieses stellt den Kontext zwischen
den Dateien im ZIP-Archiv und deren Bedeutung in der Applikation her.
Im Objekt ist mittels dem Unterobjekt
Dateiinfo jede im ZIP-Archiv
enthaltene Datei mittels Namen und Extension anzugeben inkl. der Information, um welche Art von Attachment es
sich dabei handelt (z.B. Befund oder Originalverordnung). Die
Bezeichnung der Dateien ist dabei ident zu den tatsächlichen Dateien anzugeben (Berücksichtigung
von Groß-, Kleinschreibung der Dateien notwendig).
Im Zuge der Nacherfassung ist die Angabe der Originalverordnung zwingend notwendig. Es muss zum einen das Objekt
AttachmentInfo mit mindestens einer Dateiinfo für die Originalverordnungsdatei mit dem Namen der Datei und
dem Dateiinhaltstyp gleich "V" enthalten sein.
Zum anderen muss ein ZIP-Archiv mit mindestens einer Datei übergeben werden.
Beim Speichern des Antrags als Bewilligungsakt werden eindeutige Identifikatoren auf Bewilligungsakt-Ebene
für die Übernahme und die Abfrage erzeugt.
Beim Erstellen des Antrags wird eine eindeutige
17-stellige Antragsreferenz erzeugt. Diese ist
für den Übernahmeprozess (Übernahme/Widerruf) und die Abrechnung der
übernommenen (erbrachten) Leistungen relevant.
Weiters wird ein
Antragscode erzeugt. Dieser ist gemeinsam mit dem Personenidentifikator (SVNR oder
EKVK-Kennnummer der Karte) eindeutig.
Der Antragscode dient gemeinsam mit dem Personenidentifikator als
- Zugriffsmöglichkeit auf den Antrag bei den meisten Aktionen innerhalb von eKOS
- einzige Möglichkeit, die Detaildaten eines Bewilligungsakts abzufragen.
Informationen zur Katalogabfrage
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie der Leistungskatalog ermittelt werden kann:
- Im Zuge der Funktion pruefenAdministrativeAntragsdaten()
Als Ergebnis wird ein Leistungskatalog retourniert, der nur noch die Leistungen enthält, die aufgrund
der angegebenen und ermittelten Daten (Antragstyp, KV-Träger des Patienten, Fachgebiet des Originalverordners)
zulässig für die Angabe im Antrag sind.
Der Leistungskatalog enthält die ermittelten möglichen Katalogleistungen, sowie (sofern
vorhanden) Kategorien zum Einschränken der Katalogleistungen.
Die Verknüpfung der einzelnen Katalogleistungen zu den Kategorien erfolgt im Objekt der
Katalogleistung im Parameter kategorienummer.
Beispiel:
Es gibt 20 Katalogleistungen und vier Kategorien. Jeweils fünf Leistungen verweisen auf dieselbe
Kategorie. Mittels Auswahl einer Kategorie
kann die Auswahl der Leistungen auf die fünf verknüpften Leistungen eingeschränkt werden;
z.B. Kategorie "Extremitäten" mit zugeordneten Leistungen "Arm", "Hand", "Bein", u.a.
Zusätzlich zur Information, ob die Leistung mit einer Kategorie verknüpft ist, enthält das
Objekt folgende Daten:
- leistungsposition → ID der Leistung, zu verwenden in gewuenschteLeistung bei Erfassung der
Leistung mittels Katalogleistung
- anzeigetext → Anzuzeigender Text der Leistung
- Seitenangabe → Information, ob die Leistung die Angabe einer Seite in gewuenschteLeistung
unterstützt
- Indikationsangabe → Information, ob die Leistung die Angabe einer gewissen Indikationsangabe
unterstützt (siehe hierzu auch
Indikationsangabe zur diagnostischen Mammographie (Röntgen/Sonographie)
- APPC → Austrian PACS Procedure Code zur Leistung (optional)
- Durch explizite Abfrage des Katalogs und Verwaltung durch die VPSW
Die Ermittlung findet mit folgenden Funktionen statt:
- abfrageVokVersionen()
- abfrageVokDaten()
Mittels der Abfrage der Versionen kann ermittelt werden, welche Version aktuell in Verwendung ist bzw. ob
bereits eine zukünftige Version zur Abfrage vorhanden ist.
Mittels der Abfrage der Verordnungskatalog(Vok)-Daten erfolgt die Abfrage der gewünschten Version
des Katalogs.
Die Abfrage kann mittels folgender Parameter eingeschränkt werden:
- Antragstyp → Es werden nur die Daten zum angegebenen Anragstyp retourniert.
- KVT → Es werden nur Leistungen retourniert, die vom angegebenen KVT unterstützt werden.
Je nachdem, ob auf einen Antragstyp eingeschränkt wurde oder nicht, werden
1..n Katalogdaten retourniert.
Die Katalogdaten enthalten den Antragstyp, zu dem die
ermittelten Leistungsinformationen gehören und die Katagorien zur
Einschränkung der Leistungen.
Eine Leistungsinformation beinhaltet eine Katalogleistung und
zusätzlich folgende Informationen:
- Fachgebiete (0..n)
Besteht für die Leistung eine Einschränkung, welches Fachgebiet der Originalverordner
besitzen muss, um diese Leistung
verordnen zu dürfen, werden an dieser Stelle die möglichen Fachgebiete retourniert.
Achtung beim Nacherfassen: Die Prüfung erfolgt bei der Speicherung auf die Fachgebiete des
Originalverordners und nicht auf die des erfassenden Vertragspartners.
- KVTs (1..n)
Liste der KV-Träger, die diese Leistung unterstützen. Wurde die Funktion auf einen KVT
eingeschränkt, wird hier genau ein KV-Träger retourniert.
Hinweis zu den Katalogleistungen für den Antragstyp "ROEU" (Röntgen/Sonographie):
Die Katalogdaten für den Antragstyp "ROEU" (Röntgen/Sonographie) enthalten die Leistungen
für Röntgen und für Sonographie.
Eine Einschränkung auf die entsprechenden Leistungen für Röntgen bzw. Sonographie ist anhand
des Anzeigetextes möglich.
Je nachdem, ob es sich um eine Röntgen oder eine Sonographie Leistung handelt, sind die ersten Zeichen
des Anzeigetextes gleich "RÖ-" oder "SO-" (gefolgt vom Leistungstext).
Informationen zur Terminvereinbarung
Um für einen Antrag eine Terminvereinbarung bekannt geben zu können, muss die Antragsreferenz
bekannt sein.
Eine Terminvereinbarung kann nur dann erfolgreich bekanntgegeben werden, wenn der meldende Vertragspartner
auch eine Leistungsübernahme durchführen kann.
Ob der Antrag übernehmbar ist, kann anhand folgender Daten im Antrag festgestellt werden:
- Der Antrag muss beantwortet sein (Antragsstatus "BEA").
- Das Gültigkeitsdatum darf nicht abgelaufen sein.
- Es darf keine Leistung übernommen (Leistungsstatus "U") oder abgerechnet (Leistungsstatus "R)
sein.
- Die zu übernehmenden Leistungen dürfen nicht abgelehnt (Leistungsstatus "A") sein.
Ist der Antrag übernehmbar, wird anhand der angegebenen Parameter geprüft, ob der
Vertragspartner einen kurativen Vertrag mit einem für diesen Antragstyp
berechtigten Fachgebiet zum zuständigen KV-Träger des Patienten besitzt.
Ein Antrag kann immer nur eine aktive Terminvereinbarungsbekanntgabe besitzen, welche jedoch vom
Vertragspartner der Bekanntgabe auch widerrufen werden kann.
Im Zuge der Abfrage eines Antrags mit Code wird retourniert, ob eine Terminvereinbarung vorliegt. Sofern
bereits eine Terminvereinbarung vorliegt, wird zusätzlich retourniert, ob diese
selbst oder durch
einen
anderen Vertragspartner bekanntgegeben wurde.
Wichtig: Eine Terminvereinabrung hat
keine Auswirkung auf eine Antragsübernahme.
Informationen zur Antragsübernahme
Um einen Antrag übernehmen zu können, muss die Antragsreferenz bekannt sein.
Ob der Antrag übernehmbar ist, kann anhand folgender Daten im Antrag festgestellt werden:
- Der Antrag muss beantwortet sein (Antragsstatus "BEA").
- Das Gültigkeitsdatum darf nicht abgelaufen sein.
- Es darf keine Leistung übernommen (Leistungsstatus "U") oder abgerechnet (Leistungsstatus "R)
sein.
- Die zu übernehmenden Leistungen dürfen nicht abgelehnt (Leistungsstatus "A") sein.
Sind alle Bedingungen erfüllt, kann der Vertragspartner im Zuge der Übernahmefunktion angeben,
welche Leistungen er erbracht hat und übernehmen will.
Um die Übernahme positiv abschließen zu können, benötigt
der Vertragspartner einen kurativen Vertrag mit einem berechtigten Fachgebiet zum
zuständigen KV-Träger des Patienten.
Ein Antrag kann nur einmal übernommen werden. Wurden die falschen Leistungen zur Übernahme gemeldet
(oder eine Leistung vergessen), muss die Übernahme widerrufen und
die Übernahme erneut gemeldet werden.
Die Übernahme von Leistungen sperrt den Antrag; er kann nicht von einem anderen
Vertragspartner übernommen werden.
Informationen zur Antragsabfrage
Detaildaten eines Antrags können immer nur unter Angabe des Antragscodes und der SV- bzw. EKVK-Nummer
abgefragt werden.
Es ist auch möglich, den QR-Code des Ausdrucks zu scannen. Dieser beinhaltet die
Informationen, die für die Abfrage mittels Code benötigt werden:
<Servicekennung>^<Version>^<Antragscode>^<Patientenidentifikator>
Die Servicekennung ist immer mit eKOS versorgt.
Bei einem Antrag für einen SV-Patienten ist die Version gleich 11 und im
Patientenidentifikator die SV-Nummer enthalten:
eKOS^11^<Antragscode>^<SVNR>
Beispiel: eKOS^11^W9RSKL^1866030395
Bei einem Antrag für einen EKVK-Patienten ist die Version gleich 12 und im
Patientenidentifikator die EKVK-Nummer enthalten:
eKOS^12^<Antragscode>^<EKVK-Nummer>
Beispiel: eKOS^12^W9RSKL^4587452123654754521459631
Für "eigene" Anträge gibt es die Möglichkeit, die Überblicksdaten abzufragen (die unter
anderem auch den Antragscode und den Patienten beinhalten).
Ein Antrag wird dann als "eigener" Antrag definiert, wenn der abfragende Vertragspartner mindestens eines der
folgenden Kriterien erfüllt:
- Antragsersteller
Der Vertragspartner hat den Antrag über das e-card System erfasst.
- Antragsverordner
Der Vertragspartner ist im Antrag als Verordner eingetragen. Bei aktueller Erfassung
über das e-card System ist der Antragsersteller immer auch
der Antragsverordner. Bei Nacherfassung über das e-card System ist der Ersteller ungleich dem Verordner. Wird
bei Nacherfassung der Verordner mittels VPNR
angegeben und die VPNR ist im e-card System bekannt, wird die VPNR auch technisch mit dem Antrag verknüpft.
Der referenzierte Vertragspartner kann somit,
obwohl er selbst den Antrag nicht elektronisch erfasst hat, den Antrag mittels der Abfrage der eigenen
Anträge abrufen.
- Leistungserbringer
Der Vertragspartner hat die Leistungserbringung von Leistungen mittels
Antragsübernahme elektronisch über das e-card System gemeldet.
Zusätzlich werden neben den "eigenen" Anträgen des Vertragspartners auch Anträge
zurückgeliefert, die keine der oben definierten
Kritieren erfüllen. Dazu muss ein Antrag durch den Vertragspartner bereits einmal mittels Antragscode
abgefragt worden und aktuell noch gültig sein.
Solche Anträge werden nur dann bei der Suche zusätzlich retourniert, wenn bei der Suche keine
explizite Einschränkung bzgl. der Rolle vorgenommen wurde.
Anträge, bei denen der Vertragspartner keine der oben beschriebenen Rollen einnimmt (und die noch nie
mittels Antragscode abgefragt wurden),
können mittels der Suche nach "eigenen" Anträgen nicht ermittelt werden.
In diesem Fall handelt es sich um einen fremden, noch nicht eingesehenen bzw. eingesehenen aber abgelaufenen
Antrag.
Diese können mittels Abfrage der Detaildaten nur eingesehen werden, wenn der Vertragspartner vom Patienten dazu
berechtigt wird (durch Bekanntgabe der Antragscodes und die SVNR bzw. EKVK-Nummer).
Die Abfrage der Detaildaten liefert den kompletten Antrag zurück.
Wichtig: Durch die Bekanntgabe einer Terminvereinbarung wird der betroffene Antrag
nicht zu
einen "eigenen" Antrag.
Ist oder war der Antrag zumindet einmal im Status "In Evidenz", werden in den
Detaildaten ebenfalls die Evidenzdaten retourniert. Diese beinhalten die Evidenzmeldungen des KV-Trägers,
sowie alle Antworten auf die Evidenzmeldung.
Im Zuge der Detaildatenabfrage werden ebenfalls alle Informationen zu möglichen
Attachments im Antrag retourniert.
Man unterscheidet zwischen Antragsattachments und Evidenzattachments.
Die Informationen zu den Antragsattachments werden direkt im Bewilligungsakt, die
der Evidenzattachments in den Evidenzdaten retourniert.
Grundsätzlich werden bei der Abfrage mittels Code keine Attachments selbst retourniert, sondern nur die
Informationen zu den Attachments.
Mittels
DateiIds in den Attachmentinformationen (Objekt
AttachmentInfo im Bewilligungsakt bzw. das
entsprechende Objekt in den Evidenzbeantwortungen) können die gewünschten Attachments mittels
der Funktion
herunterladenAttachments heruntergeladen werden.
Es gilt äquivalent zur Attachmentangabe, dass die Summe aller Attachments 3 MB nicht überschreiten
darf und max. 10 Dateien auf einmal heruntergeladen werden dürfen.
Es wird ein ZIP-Archiv mit den gewählten Anlagen retourniert. Dabei wird der Name der
Dateien jeweils um die
DateiID (vorangestellt) erweitert um evenutell ident heißende Dateien
innerhalb des ZIP-Archivs mit einem eindeutigen Namen zu versehen.
Hinweis:Das ZIP-Archiv wird durch das e-card System mit UTF-8 Encoding erstellt.
Die einzige Ausnahme, bei der ein Attachment für Anlagen des Antrags direkt im Zuge der Abfragefunktion
retourniert wird, ist bei bestimmten nacherfassten Anträgen. In diesem Fall wird die
Originalverordnung automatisch mitgeliefert.
Wichtig: Wenn mehr als ein Antragsattachment vorhanden ist, sind im Objekt
AttachmentInfo alle
Attachments aufgelistet. Es wird
nur das Attachment der Originalverordnung retourniert.
Fotoinformation
Im Zuge folgender Funktionen ist die Übermittlung einer Fotoinformation möglich:
- Antragserfassung durch den Verordner → erfassenVerordnerAntrag()
- Nacherfassung durch einen anderen Vertragspartner → nacherfassenAntrag()
- Terminvereinbarung für einen Antrag bekanntgeben → bekanntgebenTerminvereinbarung()
- Leistungen eines Antrags übernehmen → uebernehmenAntragsleistungen
Wird in einer dieser Funktionen vom e-card System eine Fotoinformation retourniert, so ist der im Parameter
enthaltene String dem Vertragspartner anzuzeigen.
Generelle Hinweise (Druckaufbereitung, Fehlerhandling)
Hinweis Druckaufbereitung
eKOS liefert im Objekt bewilligungsakt den fertig aufbereiteten Druck als PDF.
Die Übermittlung erfolgt über die Schnittstelle als SOAP-Attachment mittels MTOM.
Hinweis Konvertierung
Bei allen übermittelten Werten, die aus einer Benutzereingabe stammen, werden für die weitere
Verarbeitung führende und nachgestellte Leerzeichen (leading and trailing whitespaces) entfernt.
Hinweis Fehlermeldungen
Zur Vereinfachung des Fehlerhandlings seitens Vertragspartnersoftware sind in eKOS die
Fehlermeldungen der Validierung, die einem Parameter zugeordnet werden können, nach folgendem Schema gestaltet und benannt:
Sie setzen sich jeweils aus der Servicenummer, der ParameterID
(Parameter, der den Fehler verursacht hat)
sowie einer Nummer, die die Fehlerursache charakterisiert, zusammen.
Die Servicenummer für eKOS ist "20".
Die Zuordnung der ParameterID zu den jeweiligen
Parametern findet man in den JavaDoc-Kommentaren der Objektbeschreibungen bei den einzelnen Parametern.
Fehlerursachen und dazugehörige Nummer:
Fehlerursache |
Nummer |
Pflichtfeld |
1 2 |
Formatfehler (z.B. numerische Zeichen erlaubt) |
3 |
Wertebereichfehler (z.B. Wertebereich 0-99 oder ungültige Konstante) |
4 |
Zusätzliche Bedingungen (z.B. keine Angabe erlaubt, wenn Unfall ungleich "Ja") |
5
6
7
8
|
Verknüpfte Bedingungen (z.B. muss entweder der eine oder der andere Parameter angegeben
werden) |
0 |
Beispiel:
Bei der Erfassung eines CT-Antrags kann angegeben werden, ob ein Unfall stattgefunden hat. In diesem Fall ist
der Parameter
Unfall im Objekt
CtAntragsdaten mit "Ja" anzugeben.
Für den Parameter
Unfalldatum gilt die Bedingung: Muss angegeben werden, wenn
Unfall
gleich "Ja" angegeben wurde.
Der Parameter
Unfalldatum besitzt für einen CT-Antrag die ParameterID 1107.
Wurde
Unfall mit "Ja" angegeben, aber
Unfalldatum nicht, tritt die Exception
EbsInvalidParameterException.CT_UNFALLDATUM_REQUIRED auf.
Diese enthält folgende Informationen:
- code: CL-2011071
- errorCode: 17
- message: Unfalldatum ist ein Pflichtfeld. (Unfall ist mit "Ja" belegt.)
- fieldCode: 201107
Der
fieldCode beinhaltet die Servicenummer und die ParameterID und gibt an, um welchen Parameter es
sich handelt:
20 |
1107 |
Servicenummer
|
ParameterID des Parameters Unfalldatum im
Objekt CtAntragsdaten
|
Der Parameter
code setzt sich zusammen aus:
- Kennzeichen für Client (CL-) oder Server (ZS-) Fehler,
- dem fieldCode und
- der Information welche Prüfung fehlgeschlagen ist (laut der oberen Tabelle "Fehlerursache und
dazugehörige Nummer")
CL- |
20 |
1107 |
1 |
KZ für Client-Fehler
|
Servicenummer
|
ParameterID des Parameters Unfalldatum
im Objekt CtAntragsdaten
|
Pflichtfeldverletzung
|
fieldCode
|
Die Integration des eKOS in die Vertragspartnersoftware ist optional.
Die Funktion
pruefenAdministrativeAntragsdaten() dient der Überprüfung der Patientendaten und
der Erfüllung der leistungs- und vertragsrechtlichen Kriterien zur Antragserfassung.
Die leistungs- und vertragsrechtlichen Kriterien sind unterschiedlich in Abhängigkeit davon, ob der Antrag
direkt durch den
Verordner (Funktion
erfassenVerordnerAntrag) erfasst wird oder durch einen anderen
Vertragspartner nacherfasst wird (Funktion
nacherfassenAntrag()).
Bei diesen Funktionen soll mittels Parameter
aktuell angegeben werden, welche Art der Erfassung
nachfolgend durchgeführt wird.
aktuell gleich "Ja" bedeutet, dass die Ermittlung für die Erfassung durch den Verordner
durchgeführt wird (Funktion
erfassenVerordnerAntrag).
aktuell gleich "Nein" bedeutet die nachfolgende Erfassung durch einen anderen Vertragspartner (Funktion
nacherfassenAntrag()).
Bei Nacherfassung ist zusätzlich der Originalverordner anzugeben. Die Angabe kann mittels VPNR oder
Verordner-Freitext-Angabe (Name und Adresse)
erfolgen. Bei Angabe der VPNR wird geprüft, ob der Originalverordner zur Ausstellung der Originalverordnung
fachlich berechtigt gewesen ist. Weiters ist bei der Nacherfassung keine Fachgebietsangabe erlaubt.
Zusätzlich zu den Patientendaten und dem zuständigen KV-Träger wird in dieser Funktion sofern
gewünscht der zulässige Leistungskatalog für die weitere Antragserfassung ermittelt.
Die Katalogdaten können auch selbstständig ermittelt und verwaltet werden (siehe
Katalogdaten abfragen).
Die Steuerung, ob
pruefenAdministrativeAntragsdaten() auch den Leistungskatalog ermitteln soll, erfolgt in
der Funktion mittels des Parameters "keineVokErmittlung".
Für den Parameter soll bei Nichtangabe der Defaultwert "true" verwendet werden (und somit
KEIN Katalog ermittelt wird).
Szenario
5
-
Administrative Antragsdaten prüfen
Antragserfassung durch den Verordner
Die Funktion
erfassenVerordnerAntrag() dient der Erfassung eines Antrags direkt durch den Verordner.
Das Verordnungsdatum des Antrags ist immer der aktuelle Tag der Erfassung.
Zur Durchführung muss zuerst ein Aufruf der Funktion
pruefenAdministrativeAntragsdaten() unter
Angabe von
aktuell gleich
"Ja"
erfolgen, um den aktuell für den Patienten zulässigen, trägerabhängigen Leistungskatalog zu ermitteln.
Für weitere Informationen bzgl. der Antragserfassung siehe auch Kapitel
Informationen
zur Antragserfassung.
Die Funktion retourniert - sofern kein Fehler aufgetreten ist - das Objekt
bewilligungsaktFoto. Dieses enthält den
fertigen Bewilligungsakt, sowie ggf. eine Fotoinformation.
Im Bewilligungsakt sind
die beantragten und eventuell die entschiedenen Leistungen versorgt. weitere Informationen hinsichtlich
der Leistungen siehe
Kapitel
Informationen zu den Leistungen im Bewilligungsakt.
Zusätzlich ist im Bewiligungsakt die Druckaufbereitung als PDF enthalten.
Fotoinformation:
Wird im Rückgabeobjekt
bewilligungsaktFoto durch das e-card System der Parameter Fotoinformation
versorgt, so ist der darin enthaltene String dem Vertragspartner anzuzeigen.
Szenario
5
-
Antragserfassung durch den Verordner
Die Funktion
pruefenOriginalverordnerVpnr() dient der Überprüfung der Originalverordner-VPNR.
Es wird dabei geprüft, ob zu der angegebenen VPNR Daten ermittelt werden können. Ist eine Ermittlung
möglich, kann diese VPNR als
VPNR des Originalverordners in der Funktion
nacherfassenAntrag() verwendet werden.
Nachdem es nicht zulässig ist, einen Antrag unter Angabe der eigenen VPNR als Originalverordner-VPNR
nachzuerfassen, ist in dieser Funktion die Angabe
der eigenen VPNR (des Dialogaufbaus) nicht zulässig.
Szenario
5
-
Originalverordner-VPNR prüfen
Die Funktion
nacherfassenAntrag() dient der Nacherfassung eines Antrags durch einen anderen
Vertragspartner.
Als Basis für die Erfassung dient die auf Papier vorliegende Originalverordnung. Diese ist bei der
Nacherfassung zwingend als Attachment mitzusenden.
Zur Durchführung muss zuerst ein Aufruf der Funktion
pruefenAdministrativeAntragsdaten() unter
Angabe von
aktuell gleich "Nein" und der
Angabe des Originalverordners erfolgen. Dadurch wird einerseits der aktuell für den Patienten
zulässige, trägerabhängige Leistungskatalog ermittelt, sowie geprüft, ob der Originalverordner
zur Ausstellung der Originalverordnung fachlich berechtigt war (bei Angabe der VPNR des Originalverordners).
Für weitere Informationen bzgl. der Antragserfassung siehe auch Kapitel
Informationen
zur Antragserfassung.
Die Funktion retourniert - sofern kein Fehler aufgetreten ist - das Objekt
bewilligungsaktFoto. Dieses enthält den
fertigen Bewilligungsakt, sowie ggf. eine Fotoinformation.
Im Bewilligungsakt sind
die beantragten Leistungen und die eventuell entschiedenen Leistungen versorgt. weitere Informationen hinsichtlich
der Leistungen siehe
Kapitel
Informationen zu den Leistungen im Bewilligungsakt.
Zusätzlich ist im Bewiligungsakt die Druckaufbereitung als PDF enthalten.
Fotoinformation:
Wird im Rückgabeobjekt
bewilligungsaktFoto durch das e-card System der Parameter
fotoinformation
versorgt, so ist der darin enthaltene String dem Vertragspartner anzuzeigen.
Szenario
5
-
Nacherfassung durch einen anderen Vertragspartner
Die Funktion
stornierenAntrag() dient der Stornierung des Antrags.
Ein Antrag kann storniert werden, solange folgende Bedingungen erfüllt sind:
- Es wurden noch keine Leistungen im Antrag übernommen oder abgerechnet.
- Der Antrag ist noch nicht storniert.
- Der Antrag ist noch nicht abgelaufen.
Die Stornierung des Antrags mittels SS12 kann durch folgende Akteure des Antrags vorgenommen werden:
- dem Erfasser
- dem Verordner
Zur Stornierung muss der Antragscode bekannt sein. Es muss außerdem mittels
stornogrund angegeben
werden, warum der Antrag storniert wird.
Der Antrag kann auch direkt durch den Patienten oder den KV-Sachbearbeiter storniert werden.
Wird mittels der Detaildatenabfrage ein stornierter Antrag abgefragt, wird im Parameter
rolleStornierung
die Information
retourniert, ob die Stornierung durch den abfragenden Vertragspartner durchgeführt wurde. Ist der Wert
gleich "true", enthält der
Parameter
stornokennung den Wert "VP". Ist
rolleStornierung gleich "false", ist der Parameter
stornokennung wie folgt zu interpretieren:
- VP → Storno durch einen anderen Vertragspartner
- KV → Storno durch den KV-Sachbearbeiter
- VS → Storno durch den Patienten
Die Funktion
beantwortenEvidenzmeldung() dient der Beantwortung einer Evidenzmeldung des zustängigen
KV-Trägers.
weitere Informationen hinsichtlich Evidenzmeldungen siehe Kapitel
Prinzipieller Ablauf -
Abschnitt "Abweichung zum Standardfall → Der KV-Träger kann aufgrund der übermittelten Antragsdaten
den Antrag nicht beantworten".
Sollte auch aufgrund der eingelangten Evidenzantworten keine Beantwortung durch den KV-Träger möglich
sein, kann der Sachbearbeiter eine erneute Evidenzmeldung erzeugen (d.h. den Antrag von "In Evidenz" erneut in
den Status "In Evidenz" setzen.
Die Funktion
abfragenAntragMitCode() dient einerseits der Abfrage von fremden Anträgen (bei denen
der ausführende Vertragspartner weder Erfasser, Verordner noch Leistungserbringer ist),
sowie der Detaildatenabfrage von eigenen Anträgen. Es wird dabei immer der komplette Antrag
retourniert.
weitere Informationen hinsichtlich der Abfrage siehe Kapitel
Informationen zur
Antragsabfrage.
Szenario
5
-
Antrag mittels Code abfragen
Die Funktion
abfragenEigeneAntraege() dient der Abfrage der Anträge bei denen der abfragende
Vertragspartner eine der Rollen "Verordner", "Erfasser" oder "Leistungserbringer" inne hat bzw. von
Anträgen die durch den abfragenden Vertragspartner
bereits einmal mittels Antragscode abgefragt wurden (sofern diese noch nicht abgelaufen sind).
Es werden
in diesem Fall nur Überblicksdaten der gefundenen Anträge retourniert.
Sofern die Abfrage des kompletten Bewilligungsakts notwendig ist, sind die Detaildaten mittels der Funktion
abfragenAntragMitCode() abzurufen.
weitere Informationen hinsichtlich der Abfrage siehe Kapitel
Informationen zur
Antragsabfrage.
Die Funktion
herunterladenAttachments() dient dem Herunterladen von Attachements eines Antrags.
Dabei können sowohl Antrags- als auch Evidenzattachments heruntergeladen werden.
weitere Informationen hinsichtlich Attachment-Download siehe Kapitel
Informationen
zur Antragsabfrage.
Szenario
5
-
Anlagen eines Antrags herunterladen
Die Funktion
bekanntgebenTerminvereinbarung() dient der Bekanntgabe, dass der leistungserbringende
Vertragspartner und der Patient des Antrags einen Termin vereinbart haben.
Die Funktion fordert als Eingangsparameter neben dem KV-Träger und dem Fachgebiet, die Antragsreferenz,
sowie die Information, welche Leistungen übernommen werden sollen.
Die Bekanntgabe einer Terminvereinbarung ist nur möglich, wenn der Vertragspartner einen passenden
kurativen Vertrag zum KV-Träger des Patienten zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Terminvereinbarung besitzt.
Fotoinformation:
Wird im Rückgabeobjekt
BewilligungsaktReferenzFoto durch das e-card System der Parameter
fotoinformation versorgt, so ist der darin enthaltene String dem Vertragspartner anzuzeigen.
weitere Informationen hinsichtlich der Terminvereinbarung siehe Kapitel
Informationen zur
Terminvereinbarung.
Szenario
5
-
Terminvereinbarung für einen Antrag bekanntgeben
Die Funktion
widerrufenTerminvereinbarung() dient dem Widerruf einer Terminvereinbarung.
Durch Ausführung der Funktion wird eine bekanntgegebene Terminvereinbarung storniert.
Der Antrag ist somit wieder offen für die Bekanntgabe einer Terminvereinabrung durch andere
Leistungserbringer.
Weitere Informationen hinsichtlich der Terminvereinbarung siehe Kapitel
Informationen zur
Terminvereinbarung.
Die Funktion
uebernehmenAntragsleistungen() dient der Übermittlung, dass der Leistungserbringer
Leistungen des Antrag erbracht (übernommen) hat.
Vor Übernahme muss eine Abfrage der Detaildaten erfolgt sein. Nur mittels dieser Abfrage können die
später benötigten IDs ermittelt werden.
Die Funktion fordert als Eingangsparameter neben dem KV-Träger und dem Fachgebiet, die Antragsreferenz,
sowie die Information, welche Leistungen übernommen werden sollen.
Wird der Parameter
alleUebernehmen mit "Ja" angegeben, dürfen keine spezifischen Leistungen mittels
der Entscheidungspositionen angegeben werden. In diesem Fall werden bei der Übernahme alle
übernehmbaren Leistungen übernommen. Wird der Parameter mit "Nein" angegeben, müssen die zu
übernehmenden Leistungen mittels deren Entscheidungspositionen im Antrag angegeben werden.
Eine Übernahme ist nur möglich, wenn der Vertragspartner einen passenden kurativen Vertrag zum
KV-Träger des Patienten zum Zeitpunkt der Übernahme besitzt.
Fotoinformation:
Wird im Rückgabeobjekt
BewilligungsaktFoto durch das e-card System der Parameter
fotoinformation
versorgt, so ist der darin enthaltene String dem Vertragspartner anzuzeigen.
Weitere Informationen hinsichtlich der Übernahme siehe Kapitel
Informationen zur
Antragsübernahme bzw. Kapitel
Informationen zu den Leistungen im
Antrag/Bewilligungsakt bzgl. den Entscheidungspositionen der zu übernehmenden Leistungen.
Szenario
5
-
Leistungen eines Antrags übernehmen
Die Funktion
widerrufenUebernahme() dient dem Widerruf der Leistungsübernahme eines Antrags.
Durch Ausführung der Funktion werden bei allen übernommenen Leistungen die
Übernahmeinformationen widerrufen. Der Antrag ist somit wieder offen für andere
Leistungserbringer bzw. für eine erneute Übernahme durch den ausführenden
Vertragspartner.
Weitere Informationen hinsichtlich der Übernahme und dem Widerruf siehe Kapitel
Informationen zur Antragsübernahme.
Mittels der Funktion
abfrageVokVersionen() wird ermittelt, welche Version aktuell in Verwendung ist bzw.
ob bereits eine zukünftige Version zur Abfrage vorhanden ist.
Die Abfrage der Daten selbst erfolgt mittels der Funktion
abfrageVokDaten().
Weitere Informationen hinsichtlich der Abfrage der Verordnungskatalogdaten siehe Kapitel
Informationen zur Katalogabfrage.