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ELGA

Folgende Services und Komponenten stehen im Kontext ELGA zur Verfügung:


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e-Medikation User-Stories

Zum besseren Verständnis der technischen und fachlichen Zusammenhänge stehen für Softwarehersteller Musterprozesse in Form von User-Stories zur Verfügung:

linke-Medikation User-Stories V1.2 (1.5 MB)

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ELGA-FAQ für SW-Hersteller

Im folgenden FAQ-Dokument finden Sie häufig auftretende Fragestellungen, sowie grundsätzliche Informationen zu ELGA / e-Medikation. Der Fokus liegt dabei auf der technischen Implementierung der Anbindung mittels des ELGAAD-Service (SS12) bzw. IHE-„nativ“ mittels ELGA-Proxy.  Dieses Dokument wird laufend um neue Inhalte erweitert:

linkELGA-FAQ_2.8 (1.6 MB)

Um das Fachgebiet des verordnenden Arztes in der Medikationsliste der Patienten anzugeben, wird das Value-Set „ ELGA_Author_Speciality “ verwendet. Diese Werte sind in den Metadaten des authorPerson Objektes anzugeben (Code-Objekt).

Im folgenden Dokument finden Sie ein Mapping der DVP-Fachgebietscodes auf die Werte aus ELGA_Author_Speciality. Das Mapping beschränkt sich auf jene Fachgebiete, für die der Einsatz von e-Medikation verpflichtend vorgeschrieben ist.

linkMapping_DVP_FG_ELGA_V1.0 (123.0 KB)

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e-Medikation Rollout im niedergelassenen Bereich

Die regionsweise Freischaltung der einzelnen Vertragspartner/GDAs zur ELGA-Nutzung erfolgt auf Basis der jeweiligen Postleitzahl. Die Zuordnung der Postleitzahlen zum Freischaltungszeitpunkt entnehmen Sie bitte folgender Liste:

linkFreischaltung nach Postleitzahl V2 (47.8 KB)

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e-Medikation (eMEDAT)

Die e-Medikation ist eine ELGA-Anwendung in der Verordnungen und Abgaben von Medikamenten sowie wechselwirkungsrelevante OTC-Arzneimittel zentral gespeichert werden.

Mit e-Medikation erhalten Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Krankenanstalten und Organisationen der Pflege einen Überblick über verordnete und in Apotheken abgegebene Arzneimittel einer Patientin bzw. eines Patienten.

Die Daten werden für ein Jahr in e-Medikation gespeichert. Zusätzlich zu den einzelnen gespeicherten Verordnungs- und Abgabedokumenten wird „on demand“ pro Patient eine Medikationsliste bereitgestellt – ein Übersichtsdokument in der alle offenen Verordnungen und Abgaben strukturiert gespeichert sind.

Mit diesen Informationen ist in den lokalen Software-Systemen eine weiterführende (elektronische) Prüfung auf potentielle Wechselwirkungen und Überdosierungen möglich, wodurch die Patientensicherheit erhöht wird. Auf eine zentrale Wechselwirkungsprüfung wurde aufgrund der Erkenntnisse des Pilotbetriebs 2011 verzichtet.

Patientinnen und Patienten können ihre e-Medikationsliste über das ELGA-Portal einsehen.

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ELGA-Proxy

Der ELGA-Proxy bietet die Möglichkeit, ELGA-Funktionalitäten über die GINA zu nutzen. Die GINA dient dabei als Kommunikationsschnittstelle zwischen dem GDA-Informationssystem und den zentralen ELGA-Komponenten (GDA-I, ETS, EMED etc.) bzw. -Bereichen.

Der ELGA-Proxy ermittelt anhand der Request-URL das Zielsystem und leitet bei erfolgreicher Verarbeitung den Request an das Zielsystem weiter. Unter anderem werden Berechtigungen und die HCP-Assertion vom ELGA-Proxy geprüft.

Der erforderliche Kommunikationsstandard (z.B. IHE, WS-Trust) für den Request wird vom jeweiligen Zielsystem vorgegeben. Der Response des Zielsystems wird wiederum über den ELGA-Proxy an das GDA-Informationssystem retourniert. Konnte der Request nicht erfolgreich verarbeitet werden, werden die Fehlermeldungen des Zielsystems unverändert an das aufrufende System weitergereicht bzw. generiert der ELGA-Proxy für die eigenen Prüfungen entsprechende Fehlermeldungen.

Der ELGA-Proxy kann nur per HTTPS verwendet werden.

SoapUI Projekt für Storno von Kontaktbestätigungen

linkElgaProxy-KBS-Stornierung_V1 (624.9 KB)

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ELGA-Adapter

Der ELGA-Adapter bietet an der SS12 eine Schnittstelle für die Kommunikation mit den ELGA‑Komponenten.

Durch vereinfachte SOAP Requests wird die Integration und Nutzung bestimmter ELGA-Funktionalitäten ermöglicht, ohne Kommunikationsstandards wie z.B. IHE oder WS-Trust berücksichtigen zu müssen. Bis auf das Speichern, Ändern und Stornieren von e‑Befunden bietet der Adapter den vollen Funktionsumfang, um die ELGA und die e-Medikation  in Softwareprodukte integrieren zu können.

Der ELGA-Adapter übernimmt implizit Aufgaben wie z.B. die Kommunikation mit den ELGA-Komponenten ETS und KBS, die Behandlung von HCP-Assertions, die Generierung und Verwaltung von EMED-IDs oder die Anreicherung von Medikationsdokumenten mit Daten aus dem Terminologieserver.

Ziel ist es, die Komplexität und damit den Implementierungsaufwand zu reduzieren. Analog zum ELGA-Proxy kann der ELGA-Adapter ausschließlich per HTTPS verwendet werden.