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IT-Ausstattung

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1. Welche Telekommunikations-Provider stehen zur Verfügung?

Für Rollout und Netzbetrieb des GIN-Zugangsnetzes wurden vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger mit folgenden Telekommunikations-Providern Rahmenverträge abgeschlossen:

  • A1 Telekom Austria AG
  • Hutchison Drei Austria GmbH (vormals Tele2)
  • T-Mobile Austria GmbH (vormals UPC)

Es muss für jede Vertragsordination eine eigene Bestellung beim Provider getätigt werden!

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2. Kann der Arzt innerhalb der verfügbaren Provider-Gruppe einen Provider frei wählen?

JA, der Arzt wählt zwischen den zertifizierten Providern.

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3. Wenn nur bestimmte Provider zugelassen sind, welche besonderen Eigenschaften erfüllen deren Produkte?

Beim "e-card Anschluss" handelt es sich nicht um einen Internet-Anschluss, sondern um ein privates Netz, das Gesundheits-Informations-Netz (GIN).

Die wichtigsten Anforderungen an einen GIN-Zugangsnetz-Provider sind:

  • GIN-Zugangsnetz des Providers muss in sich geschlossen sein (Internet darf nicht Trägermedium des GIN-Zugangsnetzes sein)
  • redundante Anbindung an den Peering Point (doppelte Auslegung jeder Leitung an den Peering Point und zweifach vorhandene Hardware)
  • vom Ausfall einer zentralen Komponente dürfen max. 10% der angeschlossen Ärzte eines Providers betroffen sein
  • keine Beeinflussung der beiden Netze (e-card Netz und Mehrwertdienste-Netz) untereinander.

Die wichtigsten Anforderungen an GIN-Mehrwertdienste-Provider sind:

  • Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften
  • Einhaltung der Richtlinien der ÖÄK für die Übertragung medizinischer Daten (sofern anwendbar)
  • keine Peer to Peer Netzwerke (kein direkter Datenaustausch zwischen Teilnehmern des GIN, sondern immer Routing über den Peering Point; z.B.: ein E-mail muss über den Peering Point geroutet werden)
  • kein Chat-Programme
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4. Welche Infrastruktur wird benötigt, um am e-card System teilnehmen zu können?

In den Ordinationen der Vertragspartner werden 

  • eine Splitter-Box (teilt GIN-Zugang in Sprach- und Datenkanal auf),
  • ein ADSL-Router (Datenanknüpfungspunkt für GIN),
  • eine GINA (Gesundheits-Informations-Netz-Adapter) sowie
  • die gewünschte bzw. notwendige Anzahl von Kartenlesegeräten installiert.

Nach erfolgter Installation führt der Techniker des Telekommunikations-Providers die Inbetriebnahme der Komponenten und anschließend eine technische Einweisung des Vertragspartners durch.

Liegt keine Arzt-EDV vor, sind zusätzlich ein Bildschirm und eine USB-Tastatur notwendig.

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5. Wird Zusatzhardware wie z.B. ein zusätzliche Kartenleser kostenlos mitgewartet?

Das gesamte e-card Equipment (Router, GINA und LAN-Kartenleser) wird vom Provider aufgestellt und als Dienst dem Arzt vermietet. Unabhängig davon, wie viele GINAs oder LAN-Kartenleser benötigt werden, gelten die Servicepreise pro Gerät.

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6. Über welchen Übertragungsweg wird das Karten-Lesegerät am PC angeschlossen?

Das Lesegerät wird in das lokale Netz des Arztes angeschlossen. Ist keines vorhanden, wird es direkt am Router, der vom Provider installiert wird, angeschlossen. Das Lesegerät wird NICHT am PC des Arztes angeschlossen.